Wow, beeindruckend…

…was Australien da auf die Bühne bringt. Jetzt kennen wir auch die TV-Bilder und wissen auch, wie das Problem mit den Stelzen gelöst wird. Wir erinnern uns: die Stelzen waren immer wieder zu sehen und wir fragten uns, ob das nicht das Gesamtbild zerstört, aber Australien hat sich da was ganz Tolles einfallen gelassen. Über die Stelzen wird optisch die Erde projiziert, sodass diese nicht mehr zu sehen sind. Es wirkt so, als würden Kate und die beiden Tänzerinnen über der Erde schweben, bevor sie durchs Weltall fliegen. Jetzt könnte man sich denken „Mh, aber so wird die Akrobatik ja gar nicht deutlich.“ Stimmt. Und das wäre für den „normalen“ ESC Zuschauer dann sicher nicht ganz so beeindruckend, da dieser von technischen Tricks ausgehen würde. Aber nicht mit Australien. Denn am Ende des Auftritts werden die Stelzen dann bewusst gezeigt, sodass alle sehen, wie aufwendig und komplex die Inszenierung ist und vor allem auch, wie schwierig das Ganze für die Interpretin ist, die trotzt akrobatischer Showeinlage wieder mal perfekt gesungen hat. Australien, ich hasse euer Lied, aber liebe eure Show.

Den Artikel zur ersten Probe findet ihr hier.

Second Rehearsal Australia
Quelle: eurovision.tv

 

Von richtig stark zu leider schwach. Eliot wirkt noch immer sehr verloren und unsicher auf der Bühne. Stimmlich überzeugt es mich auch nach wie vor nicht. Was die Inszenierung angeht, hat er nichts geändert. Gleiches Outfit, sowohl bei ihm, als auch bei seinen Tänzern. Und gerade letztere sollten das unbedingt noch mal überdenken. Die Trommeln sind nach wie vor zu sehen, ebenso auch die wenigen, einstudierten Tanzschritte und der ständig gehobene Arm. Lieder wirkt alles etwas stümperhaft und unfertig. Schade, Belgien hatte so viele tolle Beiträge in den letzten Jahren, und auch „Wake Up“ ist nicht schlecht. Aber so wird das nichts mit dem Finale, befürchte ich.

Die erste Probe gibt’s hier noch einmal.

Second Rehearsal Eliot
Quelle: eurovision.tv

 

Auch Oto stand für Georgien auf der Bühne. Hier hat sich wirklich nichts geändert. Aber die Show war ja auch von Anfang an gut durchdacht. Die vielen Bilder auf der Leinwand, die Backgroundsänger. Hier ist schon alles reif für die Live-Show. Otos Stimme ist einfach sehr beeindruckend. So überrascht es nicht, dass er auch bei der Probe perfekt singt. Ich bin gespannt, ob die wirklich tolle Inszenierung und seine starke Stimme, dem Wettquoten-Verlierer ein Finalticket ermöglichen. Wir werden es sehen…

Wie die erste Probe lief, seht ihr hier.

Second Rehearsal Georgia
Quelle: eurovision.tv

 

 

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