Was wurde eigentlich aus…?

In der langen Geschichte des ESC hatte Deutschland viele verschiedene Künstler_innen als Repräsentanten. Einige davon sind noch immer recht präsent in den deutschen Medien. Max Mutzke macht musikalisch immer wieder auf sich aufmerksam, Lena ist ohnehin ein Star in Deutschland und auch Michael Schulte konnte seinen ESC-Erfolg ausbauen. Aber was wurde eigentlich aus unseren Vertretern der jüngsten Vergangenheit, die aktuell nicht mehr ganz so häufig medial in Erscheinung treten?

 

Levina trat 2017 mit dem Lied „Perfect Life“ an und landete mit sechs Punkten auf dem vorletzten Platz. Die Sängerin ist europaweit sehr beliebt und hoch gelobt. Ihre Stimme ist stark und vielfältig. Für das extrem schwache Lied, die lieblose Bühnengestaltung und die geringe Werbung konnte sie nichts. Aktuell arbeitet Levina in London an neuer Musik. Einen kleinen Vorgeschmack gibt sie, mit einem Ausschnitt des Songs „Satisfied“. Ein zweites Album ist in Planung und wer ihre Debütplatte kennt weiß, dass jedes Lied der CD um Welten besser war, als der „aufgezwungene“ ESC Song.

 

Jamie-Lee nahm 2016 mit dem Song „Ghost“ am ESC teil und landete mit elf Punkten auf dem letzten Platz. An ihrer Stimme kann es nicht gelegen haben, denn ihr Gesang war makellos. Auch Jamie-Lee war wieder im Studio, um an neuer Musik zu arbeiten. Ob ein zweites Album geplant ist, ist nicht bekannt. Außerdem ist sie erneut Patin des Projekts „Dein Song für eine Welt“, bei dem sich Kinder und Erwachsene zw. 10-20 Jahren mit eigenen Songs bewerben können. 2017 war sie bereits Patin des Projekts und veröffentlichte zusammen mit Fargo den Titelsong des Projekts.

 

Ann-Sophie war stimmlich ebenfalls perfekt. Auch ihre Show war fehlerfrei, dennoch konnte sie 2015 mit dem Song „Black Smoke“ keinen einzigen Punkt ergattern und landete auf dem letzten Platz. Aber auch Ann-Sophie macht, auch ohne Plattenfirma im Rücken, weiter Musik. Kürzlich veröffentlichte sie einige Cover-Songs auf ihrem Youtube-Kanal.

 

 

Elaiza schafften es 2014 auf einen vergleichsweise guten 18. Platz. Mit ihrer Eigenkomposition „Is it right“ bekamen sie 39 Punkte und konnten auch in den Charts einen zufriedenstellenden 4. Platz erzielen. Es folgten weitere Singles und viele Auftritte, bis 2016 Yvonne (die Frau am Akkordeon) die Band verließ, um sich eigenen Projekten zu widmen. Sie wurde kurzerhand durch Laura Zimmermann ersetzt. Aktuell wandert Ela auf Solopfaden und widmet sich dabei der deutschsprachigen Musik, die von Kritikern hochgelobt wurde. Anfang April veröffentlichte sie ihre dritte Solosingle mit dem Titel „Fahrtwind“. Einige kleine Konzerte wurden bereits erfolgreich absolviert, weitere sollen folgen. Elaiza arbeitet übrigens parallel auch an neuer Musik, Elas Solo-Projekt heißt also nicht, dass die Band sich auflöst.

 

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