ESC 2021 – Die Planung geht weiter

Bereits vor einigen Tagen meldeten die Verantwortlichen aus Rotterdam, dass es am 03. Februar Neuigkeiten in Bezug auf die Planung geben wird. So viel Neues war es dann aber doch nicht. Sicher ist nach wie vor nur eins: Der ESC wird stattfinden. Wie die Show ablaufen soll, ist nach wie vor noch ungewiss. Im Vorfeld wurden mehrere Versionen diskutiert, von denen eine Variante (Zuvor als „A“ bezeichnet) nun weggefallen ist.

Wenig überraschend wurde die Version gestrichen, in der alles so wie immer abgelaufen wäre. Vollbesetzte Halle, Fans aus der ganzen Welt vor Ort. Das wird es in diesem Jahr nicht geben. Die restlichen Optionen haben weiter Bestand. Man will und kann sich aktuell noch auf keine Variante festlegen. Dies ist in der aktuellen Zeit mehr als verständlich. Während die eine Nation aus dem Lockdown kommt, schliddert die nächste in eine weitere Krise. Zahlreiche Länder kämpfen mit der zweiten Welle oder sind so hart getroffen wie nie zu vor. So komplex wie die momentane Situation weltweit ist, kann man eine Veranstaltung wie den ESC nicht schon im Februar mit einer absoluten Gewissheit planen. Daher ist es gut und richtig, in mehrere Richtungen zu gehen und abzuwarten, welche letztendlich im Mai in Krafttreten kann bzw. wird.

Das Ziel ist es natürlich, alle Acts nach Rotterdam zu bringen und diese Live vor einem kleinen Publikum auftreten zu lassen, aber bis Ende April wird alles offengehalten, damit man möglichst flexibel auf die Entwicklungen reagieren kann.

Die heutige Entscheidung betrifft allerdings die Ticketkäufe bzw. Fans, die bereits Tickets für den ESC 2020 hatten. Diese behielten nach der Absage ihre Gültigkeit. Da man aber nun die Full-House-Variante gestrichen hat, ist sicher, dass nicht alle Ticketbesitzer im Mai in der Halle sein könne. Somit werden alle Gelder an die Besitzer erstattet. Sollte es doch so sein, dass Fans live dabei sein können, wird den Ticketbesitzern für die jeweiligen Shows eine erneute Teilnahme ermöglicht. Das heißt also, dass es keinen offiziellen Ticketverkauf geben wird, stattdessen erhalten nur die 2020-Ticketbesitzer die Chance, erneut Tickets zu erwerben.

 

Hier alle noch offenen Möglichkeiten im Überblick:

Variante B (Die Hygiene-Abstand-Masken-Variante)

Alle Acts sind live vor Ort. Eine halbwegs normale ESC TV-Show wird produziert und einige Fans werden vor Ort in der Halle sein, natürlich unter Hygienemaßnahmen. Sollten einige wenige Länder nicht live in Rotterdam vertreten sein, da es unvorhersehbare Entwicklungen in den jeweiligen Ländern gibt, sollen diese als Clips eingespielt werden. Hierfür müssen alle Teilnehmerländer bis Ende März einen Liveauftritt des Acts aufzeichnen und nach Rotterdam senden. Die „live“-Videos werden im Notfall dann als Alternative zu sehen sein. Wer jedoch nach Rotterdam anreist bzw. anreisen darf, der darf dann auch live auf der Bühne singen. Variante B sieht neun Shows, sechs Kostümproben, zwei Halbfinale und ein Finale vor.

Variante C (Die Reisebeschränkungs-Variante)

Diese Variante baut auf den Vorbereitungen der B-Version auf. Sollte es sich doch verschärfen, sodass nahezu kein Act nach Rotterdam reisen kann, würden alle Länder durch die oben erwähnten Clips präsentiert werden. Jedoch würden die Moderationen, die Interval-Acts sowie die Länder-Schalten zur Punktevergabe live in einem Studio stattfinden. Diese Version kennen wir vom Junior-ESC und ich muss sagen, das lief schon ziemlich gut und tat der Freude keinen Abbruch. Auch hier wäre Publikum möglich.

Variante D (Die Lockdown-Variante)

Die letzte Option, die man unbedingt vermeiden möchte, spinnt die Krise noch weiter. Hier wird alles vom Band kommen und kein Publikum wäre vor Ort. Nur die Punktevergabe wäre dann live.

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