Heute kam die traurige Nachricht, dass der ESC 2020 nun wirklich abgesagt wird und die Planung vor Ort eingestellt ist. Aber nach dem ESC ist vor dem ESC, das gilt auch dann, wenn der Song Contest gar nicht erst stattgefunden hat. Und so verkündete Spanien unmittelbar nachdem die EBU die Absage bestätigte, dass sie 2021 wieder dabei sein wollen. Doch nicht nur das, sie werden an ihrem diesjährigen Künstler, Blas Cantó festhalten. Somit haben wir den ersten bestätigten Act für den nächsten Eurovision Song Contest. Eine Absage gab es noch nie, aber eine Künstler-Nominierung zu einem so frühen Zeitpunkt im Jahr, hatten wir auch noch nicht. Auch Blas selbst hat sich dazu geäußert. Er freue sich sehr, weiterhin die Möglichkeit zu haben, am ESC teilnehmen zu dürfen. Weiter sagt er, er möchte mit Energie und Motivation am Auftritt arbeiten, um eine gute Performance im kommenden Jahr abliefern zu können.

Anders sieht es scheinbar in Schweden aus, die laut „theeurovisionbible“ nicht erneut mit The Mamas antreten wollen. Dies habe Christer Bjorkman, der Leiter der schwedischen Delegation, verkündet. Die Pressemitteilung, auf die sich diese Erkenntnis bezieht, ist jedoch meines Erachtens nicht eindeutig formuliert. Hier heißt es lediglich, dass er es bedauere, dass The Mamas nicht am ESC teilnehmen könnten. Da er zuvor jedoch nur vom diesjährigen ESC sprach, könnte sich die Aussage darauf beziehen und nicht allgemein auf den Contest. Andererseits wäre es nicht überraschend, dass Schweden auch im kommenden Jahr am beliebten Vorentscheid Melodifestivalen festhalten will.

Wie es mit Ben Dolic weitergehen soll, ist noch nicht klar. Ich würde es jedoch befürworten, wenn man ihm im kommenden Jahr erneut die Chance geben würde, am ESC teilzunehmen. Jeder Künstler und jede Künstlerin hätten dies verdient.

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