Daði und das MoMa

Daði Freyr, der mit seiner Band sowohl 2020 als auch 2021 für Island beim ESC antrat, scheint das ZDF-Morgenmagazin zu mögen. Zumindest trat er hier bereits im letzten Jahr auf, um seinen Song „Think about things“ zu präsentieren und nun lud das ZDF ihn erneut ein.

Im TV präsentierte er nicht nur seien Song „10 Years“, er führte darüber hinaus ein kurzes Interview mit dem Moderationsduo Dunja Hayali und Mitri Sirin. Jetzt könnte man meinen, das zwei so erfahrene Moderator:innen ein spannendes und witziges Interview führen werden. Aber das war echt schon unangenehm und nur schwer auszuhalten.

Viele  Fragen – eine Antwort

Dunja Hayali erklärt dem Publikum erst, dass Corona nicht nur die Teilnahme 2020 verhinderte, sondern auch den Liveauftritt in diesem Jahr unmöglich machte, da Bandmitglieder positiv auf das Virus getestet wurden. Dann stellte sie dem in Berlin lebenden Künslter auf Englisch die investigative Frage, wie sich Daði dabei gefühlt habe.

Er erklärte, dass das Finale der ESC Reise irgendwie fehlte, da die Band ja keine echte Band sei und nur für den ESC zusammenkam.

Dann wollte Mitri wissen, wie das denn funktioniere, er lebe ja in Berlin und die restliche Band in Island. Wie Probe man. Daraufhin erklärte Daði erneut, dass es ja keine echte Band sei. Woraufhin Mitri fragte, ob sie dann oft via Videokonferenz proben würden. Spätestens hier wurde es peinlich, als Daði dann leicht verstört zum dritten Mal erkläre, dass das ganze Projekt nur für den ESC entstand und er ja nun gar nicht mit den anderen Proben müsse.

Dann wiederholte Dunja das Ganze noch einmal auf Deutsch.

Nachdem diese Information innerhalb von drei Minuten vier Mal gegeben wurde, durfte Daði dann endlich auftreten.

So schrecklich das Interview auch war, umso schöner war es, Daðis Live-Auftritt im TV sehen zu können.

Wer sich den insgesamt sechs minütigen Auftritt ansehen möchte, der findet diesen hier:

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