Auf in die zweite Runde

Heute gingen die Proben aller Künstler_innen des ersten Semis in die zweite Runde. In diesem Bericht, möchte ich einen Blick auf die ersten vier Acts werfen: Zypern, Montenegro, Finnland und Polen.

Den Anfang machte natürlich Tamta, die auch am 14. Mai als erste Teilnehmerin auf die Bühne muss. Im Vergleich zum ersten Probentag hat sich nichts geändert. Tamta steht mit dem gleichen Outfit auf der Bühne. Die schwarze Jacke bekommt sie ebenfalls wieder von den Tänzern entrissen. Stimmlich klingt das, was wir im offiziellen Videoausschnitt hören können leider nur so mittel, aber abwarten. Richtig cool ist ein Effekt, der mir bezüglich der ersten Probe nicht bekannt war. An der Stelle, an der sich das „Replay“ wiederholt, wird auch das Bild auf den TV Bildschirmen wiederholt. Das wirkt schon richtig cool. Wenn sie in der Liveshow nicht völlig schief singt, wird sie eine sichere Finalistin sein.

Wer nochmal die erste Probe sehen will, die gibts hier.

Second Rehearsal Tamta
Quelle: eurovision.tv

Es folgt eine langweilige Show, mit ganz großen Gesten. Montenegro hat ebenfalls nur wenig geändert. Die sechs Künstler_innen singen mit ausladenden und theatralischen Bewegungen ihren Song. Stimmlich sind die Sänger_innen wieder richtig gut. Da gab es bisher noch keinen Ausfall. Aber dieses aalglatte, dieses breite Grinsen, dieses „wir haben uns alle so lieb“. Schrecklich. Der Song ist ja eigentlich ganz nett und die Band ist wirklich gut, aber mit diesem Staging tun sie sich keinen Gefallen. Leider lief darüber hinaus scheinbar auch noch einiges schief. Personen die gesungen haben, wurden nicht beleuchtet, während Personen, die gerade nicht an der Reihe waren, in einer Nahaufnahme gezeigt wurden. Hier und da wusste die Band nicht so ganz, wo sie stehen sollten. Das Spiel mit der Kamera lief auch nicht richtig rund. Klingt so, als hätte D Mol noch einiges zu tun.

Infos zur ersten Probe findet ihr hier.

Second Rehearsal D Mol
Quelle: eurovision.tv

Weiter gings mit Darude. Hier finde ich ja die Tänzerin am spannendsten. Sie wird nicht nur toll in Szene gesetzt, sie ist auch wirklich gut und dazu noch die tollen LED-Effekte. Hierbei „taucht“ sie quasi in ihr Podest ein und wird auf der LED Wand in einer Unterwasserwelt gezeigt. Zeitgleich verschwindet sie auf der Bühne. Ähnlich wie im VE, nur halt in größer und besser. Vielleicht sollte Finnland nur sie zeigen?! Auch Finnland hat nicht wirklich was geändert. Sebastian steht nach wie vor vorne, Darude am Rand und die Tänzerin im Zentrum der Bühne. Vielleicht ist sie so prominent platziert, weil auch die Delegation weiß, wie gut sie ist. Was man von Sebastian leider nicht behaupten kann. Er ist live einfach viel zu oft nur Mittelmaß, auch wenn er heute deutlich besser klang, als im ersten Probendurchlauf.

Die erste Probe könnt ihr euch hier noch einmal ansehen.

second rehearsal darude
Quelle: eurovision.tv

Der vierte Act auf der großen Bühne in Tel Aviv kam aus Polen. Tulia hat auch wenig verändert. Gesanglich waren sie wieder richtig gut. Auch wenn ich das Lied sehr anstrengend finde, muss ich gestehen, dass ich die Sängerinnen wirklich stark finde. Die vier Frauen tragen die gleichen farbenfrohen Kleider, wieder den Kopfschmuck und die leicht durchsichtigen Schleier. Sie stehen zu Beginn wieder auf der S!sterhaften Drehbühne. Im Verlauf des Songs lüften sie wieder ihre Schleier und präsentieren dem Publikum den opulenten Kopfschmuck. Auf der LED Wand sind erneut die Gesichter der vier Sängerinnen in Großaufnahmen zu sehen.

Tulias erste Probe zum Nachlesen gibts hier.

second rehearsal tulia
Quelle: eurovision.tv

 

 

 

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